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„Gib jedem Tag die Chance, der Schönste Deines Lebens zu werden.“
Mark Twain (1835-1910), amerikanischer Schriftsteller

Ein erfülltes Leben leben – das scheint uns oft gar nicht so leicht. Weil wir in der Vergangenheit zu sehr verletzt wurden oder weil die derzeitigen Lebensumstände es erschweren.

Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch im Innersten weiß, was gut und richtig für ihn ist. Und dass jeder Mensch über die inneren Ressourcen verfügt, um das Leben so zu gestalten, dass er oder sie größtmögliche Erfüllung findet.

Manchmal jedoch ist der Zugang zu diesen Ressourcen verschüttet – dann ist es klug, sich Unterstützung zu holen. Auch können manche Verletzungen erst im Kontakt mit einem wohlwollenden Gegenüber heilen.

Warum Körperpsychotherapie?

Welche Rolle spielt der Körper in der persönlichen Entwicklung?

Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit

Alles, was Sie denken, fühlen und erleben, hat eine Entsprechung im Körper und zeigt sich in Ihren Bewegungen, Ihrer Haltung, Ihrer Körperspannung und Ihrer Mimik.

Wenn Sie in der Gegenwart ein Verhalten verändern, einen Konflikt lösen und seelische Verletzungen aus der Vergangenheit heilen wollen, ist es sinnvoll, den Körper einzubeziehen und der Weisheit Ihres Körpers zu vertrauen.

Das können Sie erreichen

  • mehr Selbst-Bewusstsein
  • mehr Lebensqualität
  • mehr Energie
  • mehr Lebenslust
  • Linderung körperlicher Beschwerden
  • Klärung konkreter Probleme

In meiner Praxis für Gestalttherapie und Biodynamische Körperpsychotherapie biete ich Ihnen

  • Einzelsitzungen
  • Gruppentherapie
  • Seminare

Das Wirkprinzip der Biodynamik – eine kleine Geschichte

Hierzu möchte ich eine wahre Geschichte erzählen, auch wenn sie sich außerhalb des therapeutischen Kontextes abgespielt hat:

Eines Tages besuchten mein Mann und ich unsere Freundin Klara. Klara wirkte unglücklich und verwirrt auf uns. Sie erzählte, dass sie am Vormittag spazierengegangen war und auf einer Wiese eine Kuh entdeckte, die gerade am Kalben war. Die Kuh schien große Probleme zu haben, das Kälbchen ohne Hilfe zu gebären. Also lief Klara zu dem Bauern und berichtete ihm von ihren Beobachtungen. Der schien zunächst kein tieferes Interesse zu haben, ging dann aber doch mit Klara auf die Weide. Dort sah er selbst, dass die Kuh Hilfe benötigt und begann, an dem Kälbchen zu ziehen.

Klara stand in einiger Entfernung und fühlte sich hin und her gerissen, ob sie auch mithelfen sollte oder nicht. Sie wollte nichts falsch machen, sich nicht aufdrängen…Das ging viele Minuten so, bis schließlich das Kälbchen geboren war. Kuh und Kalb waren wohlauf.

Nachdem Klara uns von ihren Erlebnissen erzählt hatte, wirkte sie ein wenig erleichtert, aber immer noch verwirrt. Gemeinsam mit ihr versuchten wir, dem auf die Spur zu kommen, wo sie „noch hängt“. Wir ließen uns alles mögliche einfallen, stellten Fragen, machten den ein oder anderen Vorschlag. Aber es ging Klara nicht wirklich besser.

Nach einiger Zeit wurde deutlich, dass der Punkt, an dem Klara noch „hängt“, ihre Unentschlossenheit ist: Soll ich mithelfen oder nicht? Doch auch dieses Wissen trug noch nicht dazu bei, dass Klara wieder ganz sie selbst war.

Da kam mir der Gedanke, dass es um die Energie gehen könnte, die durch ihre Unentschlossenheit blockiert wurde. Ihr Wunsch, Kalb und Kuh zu helfen, hat wohl enorme Mengen an Energie mobilisiert, die aber durch ihr Zögern zurückgehalten wurde.

Ich fragte Klara, was sie jetzt am liebsten tun würde. „Ziehen!“ war ihre Antwort. Also stellte sich mein Mann als „Kälbchen“ zur Verfügung. Klara zog an seinen Armen. Lang und fest. Bis sie genug hatte. Diese Bewegung war der Schlüssel. Nun ging es Klara wieder gut. Ihre Energie war wieder im Lot.

Diese Geschichte macht deutlich, dass es oft nicht genügt, eine Situation zu verstehen, sondern dass „es erst rund wird“, wenn auch der Körper bzw. die durch die Situation mobilisierte Energie mit einbezogen sind.

Ihre Madeleine Streiber